Sonne und Wasser

Dachformen

Giebeldach hat 25% weniger nutzbare Fläche

Wohnen an der alten Gärtnerei - Petershagen Eggersdorf, Sonne und Wasser, Dachformen, Flachdach, Solarenergie, Wassermanagement

Durch den Verlauf der Sonne und die für die Effizienz notwendige Ausrichtung nach Südwest wird nur 1 Dachhälfte eines Giebeldaches bestückt. Somit hat ein Flachdach ca 25% mehr nutzbare Fläche als ein Giebeldach und kann 25% mehr Strom erzeugen.

Giebeldach hat ca 25% weniger Sonneneinstrahlung

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Durch den Verlauf der Sonne und die im Verhältnis zum 45° Giebeldach ca 30° flacher liegenden PV Paneele hat ein Flachdach eine um ca 25% längere Zeitdauer der Sonneneinstrahlung und produziert somit auch länger – und damit mehr Strom.

Giebeldächer beschränken die Ausrichtung der Häuser im Plangebiet

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Für eine höchstmögliche Ausnutzung der Sonneneinstrahlung müssen Häuser mit Giebeldächer idealerweise eine Südwestausrichtung haben. Unter energetischen Gesichtspunkten würde dadurch ein Neubaugebiet schnell den Charakter einer Kaserne erhalten, da alle Häuser sozusagen „in Reih und Glied“ gleich ausgerichtet werden müssten.

Gering geneigte Dächer können begrünt werden

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Ein gering geneigtes Dach kann – im Gegensatz zu einem
steilen Dach – begrünt werden. Damit dient das Dach als
Wasserspeicher und schont somit die wertvolle Ressource
Wasser. 

Flachdächer bieten Raum
zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben

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Ein Flachdach kann – Gegensatz zu einem Giebeldach – für
unterschiedlicheste Aufgaben genutzt werden. Das Flachdach in der Lage, technische Vorgaben zur Einsparung von Energie oder zur Schonung der Umwelt auch nachträglich leicht zu erfüllen, z.B. lassen sich mehr Solarpaneele installieren.

In der Siedlung werden zahlreiche Dächer als Retentionsdach ausgeführt werden, das heißt, dass unter dem Substrat der
Begrünung zusätzlich Wasser gespeichert werden kann.

Diese Retentions-Dächer unterstützten das Mikroklima und
halten das Wasser im Plangebiet.

Wassermanagement

Ein Ziel bei der Gestaltung des B-Plans war es, nachhaltig mit der wertvollen Ressource Wasser umzugehen. Das Wasser kommt Flora und Fauna zugute und verbessert durch Verdunstung im Sommer das Mikroklima.

Gleichzeitig soll die Siedlung auch mit großen Wassermengen (z.B. bei Starkregen) nicht unter Wasser stehen. Der Boden weist eine schlechte Durchlässigkeit auf und daher wird in der Planung ein Fokus auf Retention gelegt, also auf die Speicherung von Regenwasser.

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Dieser Speichereffekt soll durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden. Einen großen Anteil der Speicherleistung sollen hierbei die begrünten Dächer erbringen, aber auch die Grünanlagen werden so angelegt, dass sie Wasser gut speichern können.

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Entlang der Straßen werden Baum-Rigolen gebaut, die Wasser speichern und an die Straßenbäume wieder abgeben können. Wassergräben und Versickerungsflächen nehmen überschüssiges Regenwasser auf. Insgesamt wird das Gebiet über den Lakgraben entwässert.

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Gründach
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Versickerungsfähiges Pflaster